Archiv der Kategorie 'Urlaub'

die tour geht los!!

so, die nächsten 5 Wochen werde ich so richtig schön als Backpacker in chiapas, guatemala und Yucatan verbringen und die hart erarbeite Prämie von VW verprassen. Damit ihr wisst, wo ihr mich suchen müsst, falls ich nicht mehr auftauche, hier die geplante Route…kann sich aber ständig ändern!

Oaxaca – San Cristobal de las Casas – Grenz Guatemala – Lago de Atitlan – Antigua – hoch in den Norden – Livingston – Tikal – Grenze Belize – durch Belize wieder nach Mexico – Tulum – Chichen Itza – Mérida – Palenque – zurück nach Puebla

So in etwa der Plan, aber wer weiß wie es werden wird. Die neusten Infos, wann immer sich ein Internetcafé auftreiben lässt und ich nicht gerade im Dschungel festhänge, hier!!!

Teotihuacán – „Heimat der Götter“

…welcher ist noch nicht geklärt!

Teotihuacan war das bedeutenste Kulturzentrum und die größte Stadt des alten Amerikas und ist so beeindruckend, dass ich gleich zweimal da war! Die Stadt liegt auf 2200m Höhe, es gibt so gut wie keinen Schatten und wir sind mal wieder tapfer drauf, auf die Sonnenpyramide. Die Mondpyramide ist leider zur Zeit gesperrt, da letztens dort einer ums Leben gekommen ist – steil und hoch sind sie ja…..

In der Stadt haben zuletzt die Atzteken gelebt, als sie dort ankamen (um 1250) war die Stadt aber schon mindestens 500 Jahre verlassen und die Forschung weiß von der Zeit davor wohl recht wenig. Einfach mal googlen, wer mehr Infos will, hier erst mal die Fotos!!

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zwischen Cowboys und Indianern

So, jetzt noch mal schnell etwas ausführlicher:

Am Samstagmorgen haben wir uns gegen 4:30 Uhr aufgamacht richtig Norden, mit Ziel so weit zu kommen wie möglich….das lief auch so lange nach Plan, bis uns in San Luis Potosí nen netter Mexi darauf aufmerksam machte, dass wir doch etwas wenig Luft in unserem Reifen hätten. Angehalten, 4 mehr oder weniger blonde Mädels aus dem Auto gekrochen……3 Sekunden (ich übertreibe eher) gewartet und genügend helfende Männerhände vorhanden. Ja, so ist das hier! Reifen gewechselt (Autos haben hier kein „Notrad“, sondern richtige, neue Reifen als Ersatz….ja, die Straßenverhätnisse…), zur nächsten Werkstatt, Reifen checken lassen, nichts gefunden, Luft drauf und weiter.

Bis Durango, dort haben wir dann übernachtet. war ne schreckliche Nacht: schweinekalt und plötzliche klopfte es an unsere Tür (die Tür ging auf einen Hof raus), höllisch laut! aber die Dame hatte sich wohl nur im Zimmer geirrt…

Am nächsten Morgen, wieder früh um 5 ging es weiter bis nach Los Mochis. Über eine wunderschöne, sehr kurvenreiche Straße durch die Sierra Madre (Lena hat sie gehasst). 6 Stunden für 300km, öfters mal den Mageninhalt entleeren und wir waren in Mazatlán. Von dort aus verlief die Straße parallel zur Küste durch Tomatenplantanen und Maisfelder.

Stopp dann in Topolobampo, ein kleines 800 Einwohnernest am Meer mit nur einem Hotel, aber total niedlich und natürlich mit Strand!! und Fischrestaurants!!! Camarones, mmmhhh!!! Highlight am Morgen: das Frühstück! auf ausländische Touristen ist man nicht eingestellt, gefrühstückt wird dort Sopa de Cabeza: Hirnsuppe……von welchem Tier haben wir gar nicht erst weiter nachgefragt! Irgendwann hatten wir dann eine nette Mutti gefunden, die uns eine Portion Eier, die wir zuvor im Oxxo gekauft hatten, in ihrem Stand am Hafen gebraten hat!! Echt klasse und lecker, so etwas gäbe es in D nie (die Eier schon, aber nicht die Mutti!)!!!

Bevor es weiter in die Berge gehen sollte, hieß es erst mal relaxen am Strand! Den ganzen Tag nix tun, mal ne Mango am Stiel oder Coco zwischendurch….

Am nächsten Morgen um sieben ging dann unser Zug nach Creel, angeblich einer der schönsten Bahnstrecken der Welt. Mag sein, es gibt wohl nicht viele, die sich in Serpentinen den Berg hoch schlängeln und in Tunneln 180 Grad Kurven machen….und die Aussicht war auch enorm, aber irgendwie hat doch alles etwas lange gedauert und sich die Landschaft nicht so stark verändert, wie ich erwartet habe….erst Maisfelder, dann Steppe mit Kakteenen, dann fingen die Berge an und es kam ewig Wald! mal nen See. als wir dann von Meereshöhe bis auf 2800m hoch gestuckert waren, gab es einen Stopp mit Blick in die Canyons. Die waren schon beeindruckend, 3 mal so groß wie der Gran Canyon in den USA….aber eben nicht in der Wüste….

In Creel sind wir dann 2 Tage geblieben. Ein kleiner, netter Ort, touristisch überlaufen, also das Gegenteil zu Topolobampo. Dort in der Nähe leben noch viele Tahamuraindianer in traditionellen Höhlenwohnungen oder auch in einfachen Häusern. Sie kommen nach Creel um dort ihre Produkte an Touristen zu verkaufen….auch diese Indianer sind nicht mehr das, was sie einmal waren, auch sie sind abhängig vom Zug und den Touristen die einmal am Tag angekarrt werden. Von ürsprünglichen Leben kann man also kaum reden….

Aber die Gegend war so schön, dass wir eine Tagestour mit dem Moutainbike unternommen haben. Landschaftlich toll, nur haben wir uns am Ende verfahren…..Canyons, sag ich da nur, und sie sind steil….dafür waren wir abseits der Touristenpfade, lagen unter Bäumen und hörten nichts, bis auf einmal eine Ziegenherde an uns vorbeigeführt wurde – von drei Indianermädchen. beeindruckend, diese Unterschiede. Wir mit unseren Hightech-MB….

AM nächsten tag haben wir mal wieder die Mexikanische mañana Mentalität erlebt. Wir standen am Bahnhof, wollten zurück…der Zug kam…und fuhr durch. war voll und hält dann nicht…wie gesagt, ein Zug pro Tag….und schon kamen die Kinder an und wollten uns zu einem Hotel führen. Da unsere Zeit aber auch nicht ganz endlos bemessen war, haben wir den Bus nach Chihuahua (wie der Hund!) genommen, der Endstation des Zuges um am nächsten Tag auch garantiert mitzukommen. Eine Straße durch die Berge gibt es nicht! Es ging vorbei an Cowboyranchen und Mennoiten Dörfer. Mennoiten sind Deutsche und Höllandische Auswanderer, die über Kanada nach Mexico gekommen sind und sich dort in eigenen Kolonien niedergelassen haben. am meisten produzieren sie wohl Kinder, wir hatte da ne Reisegruppe auf der Hinfahrt im Zug;-) Auf jeden Fall fallen sie optisch auf: einfache Kleider, eine weiße Haube im Haar und riesen Schuhe…dazu blond und blaue Augen, also so gar nicht mexikanisch! und wahrscheinlich noch ne menge Erbkrankheiten, da ja offensichtlich Inzucht betrieben wird….

So viel dazu – die Rückfahrt war dann noch recht spaßig, mit nem unfreiwilligen Zwischenstopp im Puff und ner Nacht+Tag in Tepic/San Blas. Nette Stadt mit vielen Cowboyhüten und Stiefeln.

und irgendwann nach unzähligen Tankfüllungen kamen wir dann wieder in Puebla an!

Roadtrip al norte

acabamos de llegar…..wat für ne Tour!

más que 4000km en coche, autobus y tren y todo en solo una semana…

war schon klasse und da ich jetzt erst mal unbedingt etwas schlafen muss, hier ein paar Bilder!

Frohe Ostern natürlich auch von hier, auch wenn ich davon nicht viel mit bekommen habe und wir morgen, also Ostermontag, auch arbeiten müssen.

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Zeit?

das ist der Wahnsinn, ich komme nicht einmal mehr zum schreiben hier. Das Leben fliegt nur so vorbei. Hochzeit von Rodrigo, Red Hot Chilli Peppers in México D.F, Abrocken im Bombay, das waren die letzten Tage…und in weniger als 3 Stunden geht es los: nach Acapulco!!!!

2 Tage Strand, Party,15 Laute in 3 Jettas, 3 Bungalows, 20m zum Strand, riesen Wellen, Klippenspringer, 32°C, nachts 22°C, einfach mal nichts tun!!!

deportivo

noch mal zum neidisch machen: am sonntag haben wir erst mal den ganzen Tag relaxed. im deportivo, das ist das VW-Sportzentrum, nur für Mitarbeiter, riesig, super, sauber, gratis und das beste: mit nem großen Pool!!! Das Wasser war zwar noch recht kalt, aber trotzdem: in der Sonne braten und ab und zu ne Abkühlung…Freibadfeeling pur, und das in Februar!!

Popo

Oben, das ist er, der Popo….sozusagen mein Hausberg. Wir waren gleich an meinem ersten Wochenende oben, jedenfalls so weit wie man kommt. Der komplette Aufstieg ist zur Zeit nicht möglich, schließlich liegt der letztere Ausbruch erst kurze Zeit zurück. Rauchen tut er ab und zu mal. Wir leben aber in der Grünen Zone von Puebla, also recht ungefährlich, rot und gelb werden bei Gefahr zuerst evakuiert.

Die Auffahrt zum Popo haben wir mit nem netten Picknick mit allem was dazu gehört verbunden. Hatsumi, eine mexikanische Praktikantin, hatte ihre komplette Familie inkl. Opa dabei und die haben uns erst mal mit allen Spezialitäten dieses Landes versorgt: Tortilla, Tequilla und Kaktusblätter…..super! Dumm nur, dass ich mich noch nicht so wirklich an die Höhe gewöhnt hatte und daher so gut wie nichts herunterbekommen habe. Inzwischen geht es aber und ich kann sogar ne Treppe hochlaufen ohne aus der Puste zu kommen. Vielleicht starte ich morgen den ersten Versuch zum Kendo zu gehen, für eine Bahn Kirikaeshi könnte der Sauerstoff reichen;-)

 Dieses Wochenende haben wir in Cuernavaca und Taxco verbracht, die Pyramiden von Xachicalco (?) erklummen und sind in Grotten hinabgestiegen….es war einfach nur lustig!


 

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